Sonntagsfragen

'Nachrichten- und Sportwelt zusammenbringen'

von
Die Nachrichtenmoderatorin von Sky Sport News HD präsentiert ab Sonntag die Formel 1 bei Sky. Wir haben mit ihr auch über ihre private Leidenschaft am schnellen Fahren gesprochen.

Frau Hoffmann, Sie sind die Neue im Formel 1-Team von Sky. Zunächst einmal: Was macht für Sie eigentlich die Faszination Formel 1 aus?
Da gibt es einiges. Die späten Bremspunkte, die unglaubliche Geschwindigkeit – auch in Kurven. Die Überholmanöver oder schlicht einfach der Moment beim Start, wenn die Ampeln ausgehen.

Manche wissen das vielleicht gar nicht: Aber Sie haben selbst eine A-Lizenz, dürften also Rennen fahren…
Das stimmt. Ich dürfte Rennen fahren, wenn man mir ein Auto geben würde. Die Frage ist nur, ob das Auto danach noch leben würde… Wenn ich in einem Rennauto sitze und die Kurve fliegt auf mich zu, dann habe ich schon das Gefühl, dass ich sehr spät bremse. Aber die richtigen Rennfahrer, vor allem die in der Formel 1, geben noch viel länger Vollgas... Das ist schon der Wahnsinn. Meine Lizenz habe ich übrigens in einem Formel-BMW-Auto erworben.

Sind Sie dann privat auch ein Autofan?
Ich fahre gern schöne und schnelle Autos, ja. Und im Kreisverkehr drehe ich manchmal zwei Runden extra (lacht).

Und es ist nicht das erste Mal, dass Sie von der Formel 1 berichten.
Genau. Ende der 90er war ich für RTL bei einigen Rennen als Filmemacherin und für Interviews... 2003 hatte die ARD die Rechte an den freien Trainings am Freitag, das habe ich ein paarmal moderiert. Eine sehr spannende Aufgabe. Wir waren zum Beispiel vor Ort am Nürburgring – damals gemeinsam mit Bernd Schneider. Und auch sonst habe ich zum Beispiel bei Sport im Dritten im SWR immer wieder Gäste wie Norbert Haug oder Markus Winkelhock im Studio gehabt.

Jetzt sind Sie die Moderatorin bei Sky – wie viel Respekt haben Sie vor der Aufgabe?
Die Formel 1 bei Sky ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Ich habe die Übertragungen in den vergangenen Jahren verfolgt und muss sagen, dass diese schon extrem gut gemacht sind. Man denkt sich dann immer: Da wäre ich eigentlich auch gerne dabei. Das darf ich jetzt sein und deshalb bin ich auch ein bisschen stolz. Besonders spannend ist, dass wir jetzt die Sportnachrichtenwelt und die Sportübertragung zusammenbringen werden. Die erste halbe Stunde der Vorberichte und die Nachberichte kommen in dieser Saison aus dem Studio von Sky Sport News HD, meinem Wohnzimmer sozusagen. Ich freue mich auf Sonntag, bin aber nicht extrem nervös. Natürlich ist das für mich Neuland, ich habe Respekt davor – aber keine Angst.

Welche Vorteile hat das Ihrer Meinung nach?
Wir haben einfach viel mehr Möglichkeiten. Vor zwei Wochen haben wir den zweiten großen Touchscreen im Studio in Betrieb genommen – wir können mit ihm anschaulicher arbeiten als wären wir direkt an der Strecke. Und nicht zuletzt wird genau das auch einer der Punkte sein, der uns künftig in der Übertragung wieder unterscheidbarer von RTL machen soll. Auch wenn wir aus Unterföhring senden, werden wir im Vorlauf immer ein Fenster an die Strecke, am Wochenende also nach Australien, haben.

Sie sind also so ein bisschen die Schaltzentrale im Newsstudio zwischen den Kollegen vor Ort und den Studiogästen, die Sie in Unterföhring empfangen werden.
Das klingt so technisch, ich bin ein Mensch. Mir ist es wichtig, dass wir die Faszination Formel 1 vermitteln. Ich hoffe, es gelingt uns, auch Zuschauer zu erreichen, die noch kein Sport-Paket abonniert haben – über Sky Sport News HD können diese jetzt die Vorberichte sehen – oder umgekehrt: Wir bringen Formel 1-Fans mit dem Nachrichtensender in Berührung, die ihn bisher vielleicht noch nicht so intensiv verfolgt haben.

Bleibt am Ende nur eine Frage, Frau Hoffmann: Wer wird Weltmeister 2012?
Sebastian Vettel ist hier sicherlich der einfachste Tipp. Ich glaube aber auch, dass Mercedes doch einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht hat.

Frau Hoffmann, vielen Dank. Die Vorberichte zum ersten Grand Prix der Saison in Australien beginnen bei Sky am Sonntag um 6 Uhr morgens.

Kurz-URL: qmde.de/55546
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