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Pochers ARD-Zukunft bleibt ungewiss

von  |  Quelle: Berliner Zeitung
Selbst von höchster Stelle gab es keine Bekenntnis zu Oliver Pocher - nach wie vor wird ein Wechsel zu RTL nicht ausgeschlossen.

Bleibt Oliver Pocher auch nach dem Ende von «Schmidt & Pocher» der ARD treu? Nach seiner umstrittenen Tom Cruise-Parodie von Stauffenberg, die am Wochenende einmal mehr so manche SWR-Rundfunkräte auf den Plan rief, blieb ein klares Bekenntnis von Seiten des ARD-Vorsitzenden aus.

"Satire ist immer Geschmackssache", sagte Peter Boudgoust, der zugleich auch SWR-Intendant ist, gegenüber dem "Berliner Zeitung". "Meines Erachtens war aber Pochers Thema nicht eine Verunglimpfung Stauffenbergs, sondern der Medienhype um Tom Cruise." Und weiter: "Natürlich spaltet er. Fakt ist aber auch, dass er eine junge Zielgruppe anspricht. In einem Vollprogramm muss es das Ziel sein, möglichst vielen Menschen etwas zu bieten, solange es sich grundsätzlich nicht unter einem gewissen Niveau bewegt."



Es handle sich dabei immer um eine Gratwanderung, so Boudgoust. Wenn Satire alles dürfe, dürfe sie auch kritisiert werden. Ob Oliver Pocher auch nach dem Ende von «Schmidt & Pocher» im April im Ersten zu sein wird, wollte der ARD-Chef im Interview mit der "Berliner Zeitung" unterdessen nicht sagen. "Über Vertragsverhandlungen äußert sich die ARD nicht." Zuletzt war immer wieder von einem Wechsel zu RTL die Rede gewesen.

In der Vergangenheit hagelte es immer wieder Kritik an «Schmidt & Pocher». Schon nach der Verwendung des sogenannten "Nazometers" und dem Auftritt von Rapperin Lady Bitch Ray hatte es Diskussionen gegeben.

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