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Sat.1-Chef Rossmann: '«Tagesschau» mittelfristig zu toppen'

von  |  Quelle: Quotenmeter.de Exklusiv
Durchschnittlich kommt die ARD-Nachrichtensendung im Jahr 2008 auf 9,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Rossmann setzt dabei auf langjährige Erfahrung.

„Sat.1 tritt gegen die «Tagesschau» an“ - so oder so ähnlich titelten die Zeitungen als bekannt wurde, dass der Berliner Fernsehsender seine Nachrichten ab dem 17. März 2008 nicht mehr wie bislang um 18.30 Uhr zeigen wird, sondern erst um 20.00 Uhr. Ein mutiger Schritt, fanden viele. Denn einer Institution wie der «Tagesschau» Zuschauer abzuluchsen, das ist kein einfaches Unterfangen. Vor allem beim jungen Publikum könnte man punkten, aber die informieren sich tendenziell eher bei den «RTL II News». Das seien aber nur die ganz jungen, erklärte Sat.1-Geschäftsführer Dr. Torsten Rossmann im Interview mit Quotenmeter.de.

Die «Tagesschau» sei vor allem beim Publikum über 50 Jahre stark. Punkten wolle sein Sender aber bei den 14- bis 49-Jährigen. Dort kommen ARD-Hauptnachrichten im Jahr 2008 bislang auf 9,8 Prozent Marktanteil. „Das ist kein Wert, den man nicht mittelfristig toppen kann. Wir haben im Konzern lange Jahre Erfahrungen mit Nachrichten um 20.00 Uhr gesammelt - nämlich bei ProSieben. Da kamen wir durchaus manchmal auf ähnliche Werte,“ so Rossmann.



Gute Quoten der Nachrichten seien aber kein vordergründiges Ziel. „Das Hauptziel ist, dass wir die Quoten des Vorabends verbessern.“ Am Vorabend liegt der Berliner Sender in diesem Jahr bislang bei nur 9,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe - „zu wenig“ wie Rossmann findet.

Kurz-URL: qmde.de/26052
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