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«The Biggest Loser»-Finale mit Staffelhoch

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«Big Brother» kann Auftaktquoten nicht steigern und fällt in der Nacht völlig durch.

Sat.1 schob in der vergangenen Woche das Halbfinale von «The Biggest Loser» aufgrund des «Big Brother»-Starts später in den Abend. Die führte wenig überraschend zu einer niedrigeren Reichweite als zuletzt, doch auf dem Quotenmarkt glich sich dies nicht durch höhere Marktanteile aus. Erneut hatten unterdurchschnittliche 4,2 Prozent bei allen und 4,9 Prozent in der klassischen Zielgruppe zu Buche gestanden. Das Finale tauschte nun wieder den Platz mit dem Reality-Format, die Ergebnisse bewegten sich erstmals in diesem Jahr im grünen Bereich.

Das Staffelfinale der Abnehmshow erreichte zur besten Sendezeit 1,11 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, die dem Unterföhringer Sender 4,7 Prozent Marktanteil und einen Staffelbestwert bescherten. Aus der Zielgruppe stammten 0,32 Millionen 14- bis 49-Jährige, womit eine Steigerung auf 6,2 Prozent möglich war. Auch hier entsprachen beide Werte einem Hoch in 2024.

Um 22:55 Uhr übernahm Jochen Schropp das Zepter und präsentierte «Big Brother live – Die Entscheidung». Die einstündige Live-Sendung erreichte 0,53 Millionen Zuschauer, darunter 0,17 Millionen Umworbene. Der Marktanteil sank auf 4,5 Prozent bei allen und in der Zielgruppe verzeichnete man einen leichten Zuwachs auf 6,8 Prozentpunkte. Damit hielt man die Quoten im Vergleich zur Vorwoche einigermaßen konstant, was angesichts der deutlich späteren Sendezeit keine wirklich gute Leistung ist. Der Einzug kam damals auf 3,9 beziehungsweise 7,0 Prozent. Im Anschluss setzte der Bällchensender bis tief in die Nacht auf die Tageszusammenfassungen der vergangenen Woche, die täglich bei Joyn erschienen. Die 40-minütigen Sendungen konnten bis 3:00 Uhr aber keine guten Quoten einfahren. In der Zielgruppe sank der Wert zunächst auf 5,7 Prozent. Bis 1:18 Uhr standen 3,8 Prozent auf der Uhr. Drei weitere Tageszusammenfassungen, die vor dem Ende der Quotenerfassung um 3:00 Uhr begannen, sorgten für 2,7, 2,3 und 2,8 Prozent. Die Zielgruppenreichweite in der Nacht sank auf 0,01 Millionen Zuschauer.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/149823
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