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«Gabalier»: Volksrocker für Jung und Alt

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Während die «Volks-Rock'n'Roll-Show» beim Gesamtpublikum gar nicht allzu spektakuläre Werte erzielte, lief es bei den Jüngeren erstaunlich stark. Auch ein Porträt von Günter Netzer überzeugte.

Erfolge von Andreas Gabalier

In den Album-Charts macht der Musiker mit seinen bisher vier Studioalben seit inzwischen fünf Jahren gut Kasse, vor allem in seiner österreichischen Heimat verkaufen sich seine Werke herausragend. Die bisher beste Platzierung in den deutschen Single-Charts hat "Amoi seg ma uns wieder" mit Rang 18 vorzuweisen, "I sing a Liad für di" kam bestenfalls auf Position 30.
Nach beachtlichen kommerziellen Erfolgen mit seiner Musik (siehe Infobox) und diversen Auftritten in TV-Shows durfte Andreas Gabalier am Samstagabend erstmals im deutschen Fernsehen eine eigene Sendung präsentieren. Mit durchschnittlich 3,36 Millionen Zuschauern fiel das Publikumsinteresse an «Gabalier - Die Volks-Rock'n'Roll-Show» sehr respektabel aus und führte zu einem klar überdurchschnittlichen Marktanteil von 13,6 Prozent. Besonders erfreulich fielen die Werte allerdings bei den 14- bis 49-Jährigen aus, wo sehr gute 9,3 Prozent bei 0,79 Millionen Fernsehenden zu Buche standen. Im Schnitt kommt das Erste Deutsche Fernsehen hier derzeit nur auf magere sechs Prozent.

Am späten Abend zeigte der Sender die Free-TV-Premiere der Komödie «Anleitung zum Unglücklichsein», die allerdings deutliche Einbußen zu verkraften hatte: Gerade einmal 1,03 Millionen Menschen sahen den Film mit Itay Tiran, was einem miesen Marktanteil von 7,4 Prozent entsprach. Bei den Jüngeren sahen 0,31 Millionen zu, hier lag man mit 5,2 Prozent zumindest nur relativ knapp unterhalb des Senderschnitts.

Überzeugend schnitt das um 18:55 Uhr gezeigte «Immer Zufriedenheit herstellen» ab, in dem Fußball-Star und Fernsehikone Günter Netzer porträtiert wurde. Der einstündige Rückblick auf Netzers bisheriges Schaffen gelangte auf eine Reichweite von 1,96 Millionen, was soliden 12,0 Prozent des Gesamtpublikums und sehr überzeugenden 7,9 Prozent der jüngeren Zuschauer bei einer Sehbeteiligung von 0,39 entsprach. Die «Sportschau» schaffte es zuvor auch ohne die Bundesliga-Zusammenfassungen auf tolle 14,8 Prozent bei 1,83 Millionen, bei den 14- bis 49-Jährigen standen unspektakuläre 6,7 Prozent bei 0,26 Millionen auf dem Papier.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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