Die Kritiker

«Beste FReinde»

von
Inhalt
In drei unterhaltsamen und ebenso lustigen Geschichten werden Freunde zu Feinden und zerstörte Freundschaften werden wieder gekittet. So geben Halley und Avalon gemeinsam ein Online-Modemagazin heraus. Ein großer New Yorker Verlag zeigt sich begeistert und will in das Magazin investieren. Die beiden Freundinnen versuchen, sich gegenseitig auszustechen, um die Stellung als Chefredakteurin zu ergattern. Ihre Freundschaft löst sich in Luft auf. Oder doch nicht?

Darsteller
Bella Thorne («Shake It Up!») ist Avalon Greene
Zendaya («Shake It Up!») ist Halley Brandon
Mary Matilyn Mouser («Body of Proof») ist Savannah O'Neal/ Emma Reynolds
Nick Robinson («Melissa & Joey») ist Jake Logan
Stefanie Scott («A.N.T.: Achtung Natur-Talente») ist Julianne
Connor Price («Dead Zone») ist Walker
Jascha Washington («The Final») ist Kendall Coleman
Dylan Everett («How to Be Indie») ist Lance Lancaster
Kathryn Greenwood («Jojos Zirkus») ist Lisa Logan
Jessalyn Wanlim («Scoundrels») ist Cherie St. Claire

Kritik
Zum Abschluss der „Freundschaftswoche“ auf dem deutschen Ableger des Disney Channels präsentiert der Pay-TV Kanal seinen jungen Zuschauern noch einmal eine TV-Premiere. Zu sehen gibt es die Teeniekomödie «Beste FReinde», welche im englischen Original «Frenemies» heißt und nichts weiter als eine Wortkombination aus den englischen Wörtern Friend (dt. Freund) und Enemy (dt. Feindschaft) darstellt. Bei seiner US-Premiere kam der Film von Regisseurin Daisy von Scherler Mayer («Der Super-Guru») am 13. Januar 2012 auf 4,20 Millionen Zuschauer. Nun wird kurze Zeit später der deutsche Markt erobert.

Und das könnte auch hier in der anvisierten Zielgruppe klappen. Die jugendlichen Darsteller sind fast allesamt dem aktuellen Disney- und Jugend-TV-Portfolio entliehen und spielten u.a. – wie im Falle von Bella Thorne und Zendaya – auch in dem bekannten Tanzfilm «Shake It Up!» mit. Somit sind sie fast alle Massenkompatibel und haben zahlreiche Fans um den Globus, die auch gewillt sind einzuschalten, ganz egal wie sehr die Storyline auch hinken mag. Denn hier liegt der größte Kritikpunkt des gesamten Films. Zwar basiert der Film auf dem erfolgreichen Jugendbuch von Alexa Young, doch was die Drehbuchautoren Dava Savel, Wendy Weiner und Jim Krieg daraus machen, ist einfach viel zu uninspirierend und gewöhnlich. Für die Zielgruppe mag das alles okay und unterhaltsam sein, Eltern, die ihren Kindern aber gerne beim TV-Konsum über die Schulter schauen möchten, werden ob der Belanglosigkeit müde mit den Achseln zucken.

Immerhin werden hier aber die Tugenden Freundschaft und das allgemeine Miteinander in den Mittelpunkt gerückt – ein wenig Pädagogik in klebrig-süßer, kunterbunter und musikalisch aufgepeppter Zuckerwatte. Und wirklich schlechte Schauspieler lassen sich in diesem Popmärchen auch nicht ausmachen. Ein wenig «High School Musical» eben, das mit den Themen Freundschaft und dem allgemein gegenwärtigen Internet- und Blogwahnsinn unserer Zeit zusammengemixt wurde.

Der Disney Channel zeigt «Beste FReinde» am Samstag, den 12. Mai 2012, um 18:30 Uhr.

Kurz-URL: qmde.de/56643
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