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ARD Degeto startet zahlreiche Serien in der Mediathek

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Im März und April sollen mehrere Formate on Demand erscheinen. Dazu sind vier weitere Serien in Planung.

„Serienangebote für jeden Geschmack und für alle Altersgruppen“, verspricht Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto mit der Serienoffensive der ARD Degeto, die im März und April gleich mehrere Formate in der ARD Mediathek unterbringen will. Vier weitere Serien befinden sich derzeit in Vorbereitung. „Mit einer möglichst großen Vielfalt spannender, diverser und berührender Geschichten und Genres möchten wir das Angebot der ARD Mediathek bereichern - diesem Ziel haben wir uns als Degeto verschrieben. Die Mediathek ist dafür die ideale Plattform, insbesondere auch, um jüngere Zielgruppen zu erreichen und dauerhaft für unser Angebot zu begeistern. Wir beauftragen mehr Produktionen denn je und haben für dieses Jahr großartige Projekte in der Pipeline“, so Pellander.

So geht im zweiten Quartal die Geschichte der queeren Dramedy «All you need» weiter, die mit der ersten Staffel im Vorjahr sehr gute Kritiken erntete. Die UFA-Fiction-Produktion verzeichnete laut ARD-Angaben drei Millionen Abrufe in der Mediathek. In den neuen von Benjamin Gutsche inszenierten Folgen stoßen zum bisherigen Cast, der aus Benito Bause, Arash Marandi, Christin Nichols, Frédéric Brossier, Mads Hjulmand besteht, Ludwig Brix und Tom Keune hinzu. Für den April ist der Start der sechsteiligen Thriller-Serie «Euer Ehren» geplant, die von SquareOne Productions, Mona Film, ARD Degeto und dem ORF produziert wurde. In der Hauptrolle spielt Sebastian Koch einen renommierten Richter der aus Liebe zu seinem Sohn und aus Angst um dessen Leben alles aufs Spiel setzt. Die Reihe basiert auf der israelischen Serie «Kvodo», die schon Grundlage für den US-Erfolg «Your Honor» mit Bryan Cranston war. Hierzulande ist «Euer Ehren» mit Tobias Moretti, Paula Beer, Ursula Strauss und Sascha Gersak hochkarätig besetzt.

Den Schritt von der Filmakademie Baden-Württemberg in die ARD Mediathek schaffen ab März die beiden Studenten Daniel Popat und Marco Hülser, die ihre Mumblecore-Serie «All In» an den Start bringen. Von Keshet Tresor startet im zweiten Quartal «How to Dad», das als „emotionalen Comedy-Serie“ beschrieben wird. Darin werden die Geschichten von vier Vätern erzählt, die sich während des Ballettunterrichts ihrer Kinder im pointierten Smalltalk über Erziehung, persönliche Rollenbilder, moderne Paarkonzepte und nervige Gender-Klischees unterhalten. Vladimir Burlakov, Patrick Güldenberg, Helgi Schmid, Ugur Kaya und die Choreographin und Schauspielerin Nikeata Thompson spielen die Hauptrollen.

Darüber hinaus ergänzen im Frühjahr drei internationale Lizenzerwerbe das Serienangebot der ARD Degeto: Die zweiten Staffeln der erfolgreichen Science-Fiction-Krimi-Serie «Beforeigners» und der Comedy-Serie «State of the Union» – ein neuer Beziehungs-Schlagabtausch von Erfolgsautor Nick Hornby – und neu im Programm die sechsteilige BBC3-Dramedy-Serie «Back to Life».

Vier Serien in Planung
Im Laufe des Jahres starten zudem die Dreharbeiten für vier weitere Serien-Projekte. Im Sommer fällt die erste Klappe des vierteiligen Polit-Thrillers «Der Herr des Geldes» (Arbeitstitel), der sich um die letzten Monate von Alfred Herrhausen dreht, Bankmanager und Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der durch ein Attentat am 30. November 1989 ums Leben kam. Herrhausen wird von Oliver Masucci gespielt, es inszeniert Pia Strietmann. Thomas Wendrich zeichnet für die Drehbücher verantwortlich, es produzieren Sperl Film + Fernsehproduktion, X Filme, ARD Degeto, der rbb und der hr. Ab Mai entsteht in Koproduktion von Odeon Film und dem norwegischen NRK der internationale Krimi-Thriller «Die Saat». Darin spielt Heino Ferch einen deutschen Kommissar, der sich mit einer norwegischen Polizistin in Spitzbergen auf die Suche nach seinem verschwundenen Sohn macht.

Von Pantaleon ist der Fünfteiler «Der Trakt» (Arbeitstitel) in Planung, deren Regie Kida Kohdr Ramadan übernimmt. Der «4 Blocks»-Star steht zudem auch vor der Kamera. Juri Sternburg schreibt die Bücher nach einer Idee von Katja Eichinger. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Profi-Fußballers, der nach einem Raubüberfall zu neun Jahren Gefängnis verurteilt wird, und im härtesten Knast Deutschlands eines der größten Drogengeschäfte aufbaut. Die vierte Serie hört auf den Titel «Lamia» (Arbeitstitel), eine 23-Jährige Frau, deren Eltern Muslime sind und aus Algerien stammen und in der DDR gelebt haben. Die achtteilige Serie von Turbokultur handelt vom Leben zwischen Kulturen, Traditionen und Glaubensrichtungen. Regie führt Suheyla Schwenk, die Drehbücher schreibt Sarah Kilter.

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