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«Stahl:hart gegen Mobbing» gibt nach zweijähriger Pause Comeback

von   |  2 Kommentare

Mitte April sollen fünf neuen Folgen bei RTLZWEI zu sehen sein.

Der Grünwalder Sender RTLZWEI hat für den 14. April um 20:15 Uhr eine neue Staffel des Formats «Stahl:hart gegen Mobbing» mit Anti-Gewalt-Trainer Carsten Stahl angekündigt. Damit kehrt das Format nach mehr als zwei Jahren zurück. Damals war eine einzelne Folge zu sehen, die ordentlich Abschnitt und in der Zielgruppe auf gute 6,1 Prozent kam. Insgesamt verfolgten die Sendung vom 13. März 0,83 Millionen Zuschauer. Nun sind fünf Folgen geplant. 2018 umfasste die erste Staffel vier Ausgaben.

Die Sendung begleitet Stahl bei seinem Kampf an Schulen gegen Mobbing. Dafür besucht er fünf Schulen, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. So plagen unter anderem den Achtklässler Kenny aus Rathenow Suizidgedanken – und das bereits mit 15 Jahren. Denn jeden Tag leidet er unter den heftigen Mobbing- und Gewaltattacken seiner Mittschüler. Kenny ist zur Zielscheibe geworden, weil er stottert. In der Arriba-Media-Produktion will Stahl toxische Denkmuster aufbrechen und bei Opfern wie Tätern das Bewusstsein für Taten und Leid schärfen. Dabei greift der 49-Jährige auf seine langjährige Erfahrung als Anti-Gewalt-Trainer mit verhaltensauffälligen Jugendlichen sowie seine bewegte Vergangenheit zurück. Seit 2014 engagiert sich der Berliner zudem mit "Camp Stahl" bundesweit gegen Gewalt und Mobbing und tritt für Toleranz und gegenseitigen Respekt ein.

Unterdessen kündigte RTLZWEI für den kommenden Montag, 29. März, eine neue Klasse bei der Daily-Soap «Krass Klasse – Die jungen Lehrer» an. Das Format ist werktäglich um 17:05 Uhr beim Privatsender. Mit der neuen Klasse an der Erich-Felbert-Gesamtschule zieht auch die neue Referendarin Katja Müller in das Lehrerzimmer ein. Der Grund für die Neuankunft: Da es an ihrer alten Schule zu wenig Neuanmeldungen gab, muss die junge Referendarin samt Klasse umziehen. Mit Lehrer Niko Hansen hat die neue aber eine Vorgeschichte. Die beiden hatten vor einigen Jahren eine Affäre, woraufhin sie ihn stalkte. Kann das gut gehen?

Diese Frage stellt wird man sich auch in den kommenden Wochen immer montags stellen müssen, denn die Fußstapfen sind groß, die es auszufüllen gilt. Am 29. März endet die aktuelle «Die Geissens»-Staffel, am Ostermontag gibt es zwar noch einen Nachschlag – Robert und Carmen Geiss blicken auf zehn Jahre zurück –, doch danach könnte es mit den derzeitigen Quotenerfolgen vorbei sein. Dann übernehmen alter Folgen von «Dickes Deutschland – Unser Leben mit Übergewicht» den 20:15-Uhr-Sendeplatz der „schrecklich glamourösen Familie“. Aktuell verzeichnet das Unternehmer-Paar Zielgruppenquoten von bis zu 9,3 Prozent.

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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
Torsten.Schaub
26.03.2021 12:30 Uhr 1
Das Thema ist gut gewählt und auf dem richtigen Sender, den meistens sowieso nur solche Dummbeutel schauen, aber Eins muss ich mal los werden. Wer nämlich mal Carsten Stahl gesehen hat, wird durch seine Art schon Agro! Der Typ lässt seiner Wut freien Lauf, OK, aber auf solch eine agressive Art, das man ihn gar nicht mehr für Voll nehmen kann. Er sollte mal über seine Art nachdenken.
Kunstbanause
27.03.2021 01:27 Uhr 2
Stahl ist hochnotpeinlich. Und seine Videos, die er auf FB und YT hinrotzt, sind billigstes "wir da unten, die da oben"-Geseier, mimimi die Regierung, mimimi wir Normalos, rabäääh unsere Freiheit, und zwar auf eine Art, dass er besonders von Quarkdenkern und AfD-Dullis Beifall bekommt. Und da gleicht er letztgenannten Gruppen nämlich auch wie ein Ei dem anderen: Er hat weder Vorschläge, was besser gemacht werden kann noch hat er Vorschläge, wer es besser machen könnte. Phrasendrescherei, Sprücheklopperei, suggestives "Ich bin einer von euch"-Geblubber, sonst nix. Kann weg, der Typ.
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