Vermischtes

Öffentlich-rechtliche Medien einheitlich gegen Corona-Falschmeldungen

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Ein Zusammenschluss internationaler öffentlich-rechtlicher Medien will gemeinsam eine Strategie gegen die Verbreitung von Falschmeldungen entwickeln.

Welche tragischen Folgen die Verbreizung von Fake News in Bezug auf Corona haben können, hat im großen Stil schon US-Präsident Donald Trump gezeigt, der es nicht lassen konnte, das Trinken von Desinfektionsmittel als möglichen Schutz gegen Corona ins Spiel zu bringen. Die Folge etliche Magenprobleme und sogar Todesopfer bei leichtgläubigen Nachahmern. Falschmeldungen sind schon lange ein Thema in der Gesellschaft. Wenn dann noch die Gesundheit ins Spiel kommt, wird es besonders gefährlich. Zudem schaden sie dem Ruf journalistisch relevanter Werke und Informationen. Das hat sich nun auch die “DG7”, ein Zusammenschluss internationaler öffentlich-rechtlicher Medien, gedacht.

In einer Videokonferenz haben die Mitglieder, zu denen auch die Deutsche Welle (DW) gehört, beschlossen, eine gemeinsame Strategie gegen die Verbreitung von gefälschten Nachrichten über die Corona-Pandemie zu erarbeiten. Die Initiative wolle "mit zuverlässigen Informationen Leben schützen". Gerade in einer Zeit, in der privatwirtschaftlich finanzierte Medien mehr denn je zu kämpfen haben, wolle man die eigene Reichweite für diesen wichtigen Auftrag nutzen. “Unabhängige Medien klären auf und liefern die nötige Information für die Debatten, die notwendig sind, um die Zukunft nach der Pandemie aufzubauen”, so DW-Intendant Peter Limbourg.

Zusammen mit den anderen Mitgliedern, France Médias Monde, BBC World Service, USAGM, NHK World, CBC Radio-Canada und ABC Australia, erreicht der Verbund wöchentlich nach eigenen Angaben über eine Milliarde Nutzer weltweit.

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