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«jerks»

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Die Comedy mit Christian Ulmen und Fahri Yardim schlug sich auf dem neuen Sendeplatz ordentlich.

Der Video-on-Demand-Anbieter maxdome produzierte bislang zwei Staffeln der Comedy-Serie «jerks». Die erste Runde, die ProSieben im Februar und März 2017 im linearen Fernsehen ausstrahlte, erreichte 0,52 Millionen Zuschauer, wovon 0,45 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt waren. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen fuhr das Format 9,4 Prozent Marktanteil ein.

Im Jahr 2018 blieb das Schema ähnlich: maxdome stellte die Episoden zunächst bei der eigenen Plattform zur Verfügung, ehe ProSieben die Sendung mit Christian Ulmen, Fahri Yardim und vielen Gaststars ausstrahlte. Allerdings glaubte man bei der roten Sieben an das Format und setzte es auf den 22.15 Uhr-Slot, im vergangenen Jahr waren die Episoden erst um 23.15 Uhr zu sehen.

Die Premiere fiel am 8. Mai 2018 ernüchternd aus. Nur 0,55 Millionen Menschen interessierten sich für die Folge „Seitensprung“. Die Comedy-Serie, die am Dienstag läuft, generierte 0,32 Millionen Werberelevante. Die zweite Folge, die um 22.45 Uhr folgte, holte 0,44 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren sowie 0,29 Millionen junge Zuseher. Mit 4,3 und 4,7 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen war das Ergebnis allerdings wirklich schlecht.

Eine Woche später sah es schon besser aus: Die zwei Folgen „München“ und „Fuss“, in der unter anderem Fußballer Arne Friedrich zu Gast war, erzielten 0,62 und 0,55 Millionen Fernsehzuschauer. Mit 0,55 sowie 0,43 Millionen 14- bis 49-Jährigen bestand das Publikum fast nur aus jungen Leuten. Mit 7,6 und 7,2 Prozent bei den Umworbenen fiel die Wochenbilanz deutlich besser aus.

Am 22. Mai 2018 standen die Episoden „Tibet“ und „Elternhaus“ auf dem Programm. Die Reichweiten ab drei Jahren beliefen sich auf 0,62 und 0,48 Millionen Zuseher, bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen fuhr ProSieben 7,3 und 6,2 Prozent Marktanteil ein. Ende Mai 2018 stand die vierte von fünf Wochen auf dem Programm. Mit den Geschichten „Paul“ und „Escort“ sicherten sich Ulmen und Yardim 0,51 und 0,48 Millionen Fernsehzuschauer - mit Ausnahme der zweiten Folge war dies die geringste Reichweite.

Allerdings spiegelte sich das nicht bei dem Umworbenen wider: Mit 0,41 sowie 0,38 Millionen Fernsehzuschauern fuhr man ein passables Ergebnis ein, denn es gab drei der acht bislang ausgestrahlten Episoden, die schwächer liefen. Bei den Marktanteilen musste «jerks» einen Dämpfer hinnehmen, denn mit 6,0 und 6,4 Prozent konnte man die guten Marktanteile nicht ausbauen.

Am Dienstag, den 5. Juni 2018, stand das Finale auf dem Programm. 0,72 und 0,74 Millionen Fernsehzuschauer schalteten ein, das bedeutete einen neuer Höchstwert. Bei den Umworbenen sah das Ergebnis nicht anders aus: 0,59 sowie 0,58 Millionen Zuseher wurden ermittelt. Mit 8,5 und 9,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen schlug man sich gut.

Im Durchschnitt erreichte die zweite «jerks»-Staffel bei ProSieben 0,57 Millionen Zuseher, wovon 0,44 Millionen zu den Werbewirtschaft wichtigen Zusehern gehörten. In der Zielgruppe fuhr man einen Marktanteil von 6,8 Prozent ein. Die Marktanteile sind für die rote Sieben eigentlich untragbar, aber maxdome zeigte sich mit der Serie zufrieden.

Außerdem erreichte ProSieben genauso viele Zuschauer wie im vergangenen Jahr und kann die Schauspieler Ulmen und Yardim als Sendergesichter etablieren.

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